Die wichtigste Entscheidung einer betrieblichen Altersvorsorge fällt nicht bei der Einführung, sondern Jahrzehnte später. Wer sie dann beantwortet, entscheiden Sie heute.

Im August 2026 wies der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine darauf hin, dass die Einmalauszahlung einer Betriebsrente im Jahr der Auszahlung voll zu versteuern ist — und dadurch den persönlichen Steuersatz nach oben treiben kann. Verbreitet wurde die Meldung unter anderem über die dpa.

Wer über Jahrzehnte einzahlt, hat dafür Steuern und Sozialabgaben gespart. Nachgelagerte Besteuerung heißt: Die Rechnung kommt am Ende. Ob sie auf einen Schlag kommt oder verteilt, entscheidet der Mitarbeiter bei der Auszahlung — oft ohne zu wissen, was daran hängt.
Es gibt keine Antwort, die für alle stimmt. Wer etwas anderes behauptet, kennt Ihren Fall nicht.
Die Höhe der Leistung, das übrige Einkommen im Auszahlungsjahr, der Familienstand, der Zeitpunkt des Renteneintritts — und was der Mitarbeiter mit dem Geld vorhat.
Der Steuerberater des Mitarbeiters oder ein Lohnsteuerhilfeverein. Ich stelle die Unterlagen bereit und erkläre den Vertrag — die steuerliche Bewertung gehört in andere Hände.
Dass die Frage überhaupt rechtzeitig gestellt wird. Nicht vier Wochen vor der Auszahlung, sondern früh genug, um noch etwas zu gestalten.
In den meisten Betrieben landet sie bei der Personalabteilung — bei Menschen also, die den Vertrag nicht aufgesetzt haben und die Rechnung nicht kennen. Zu einer sauber eingeführten Versorgung gehört deshalb nicht nur die Einführung, sondern die Zusage, dass jemand da ist, wenn es so weit ist.
Was Mitarbeiter fragen – und was Arbeitgeber wissen sollten.
Diese Angaben sind allgemeine Orientierung und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall. Zur steuerlichen Bewertung einer Auszahlung wenden Sie sich an Ihren Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein.
Kostenlose Analyse — unverbindlich, vertraulich, bundesweit und per Video.